Sitzt in einem Boot

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Fee Kanzler

war Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses, erhielt den Förderpreis für Literatur der Stadt Ulm und das Jahresstipendium für Literatur des Landes Baden-Württemberg. Ihr Roman »Die Schüchternheit der Pflaume« (FVA 2012) war für den »aspekte«-Literaturpreis des ZDF nominiert. Sie liest aus ihrem Erzählband „Ameisenschnee“ (Danube books).
Die außergewöhnlichen Prosatexte setzen sich mit gesellschaftlichen Machtfragen, Rebellion und künstlerischen Freiräumen auseinander. Die Geschichten handeln oft von wütenden, unangepassten Figuren wie einer Graffiti-Sprüherin oder einer Puppenspielerin, die auf unerwartete Weise aus ihrem Alltag ausbrechen.

Laura Kind

schreibt Lyrik und Prosa und veröffentlichte in verschiedenen Literaturzeitschriften. Sie ist Mitbegründerin und Organisatorin der offenen Lesebühne Text & Tenor in Frankfurt. »Untiefe« ist ihr erster Roman.
Laura Kind erzählt darin von einer jungen Frau, die an Grenzen stößt und sich von ihnen frei macht. Anna will es allen recht machen, ihrem Chef, ihrem Kollegen, ihren Eltern, die am Bodensee eine Pension betreiben und sie immer wieder einspannen, und ihrem Partner Felix. Als sie merkt, dass aus ihren Ticks handfeste Symptome werden, ist es an der Zeit, endlich für sich selbst einzustehen.

Beate Rothmaier

Die renommierte Schriftstellerin und Dozentin für Literarisches Schreiben ist schon seit 2005 in der Literaturszene präsent.
In ihrem neuen Roman „Weißraum“ erzählt sie vom Überlebenskampf zweier Frauen nach einer Umweltkatastrophe. Der Verleger Matthias Grüb schreibt: Der Roman vereint alles, was eine gute Dystopie ausmacht: eine Welt, in der die Erderhitzung zu Ende gedacht ist und ätzende weiße Nebel alle Farbe getilgt haben. Eine Ordnung, in der die Mächtigen sich in Bunker zurückgezogen haben und draußen ihre Wachtrupps plündern lassen. Und Menschen, die sich damit nicht abfinden.

Christina Walker

ist in Bregenz aufgewachsen. 2021 erschien ihr Debütroman „Auto“, 2023 folgte „Kleine Schule des Fliegens“, mit dem sie auf der Longlist des Österreichischen Buchpreises stand.
Christina Walker liest aus „Verteidigung eines Gartens“ (Residenz Verlag). Die Geschichte spielt in einer Schrebergartensiedlung namens „Neu-Amerika“. Die Anlage wird unfreiwillig zum Zufluchtsort für zwei völlig unterschiedliche Frauen: Marianne, die nach dem Tod ihres Mannes sowohl ihr Haus als auch ihr Geschäft verloren hat und Didi, eine junge, rebellische Frau, entwickeln dort eine unerwartete Solidarität.

Das Hotel Kleber Post

in Bad Saulgau war im Oktober 1963 der Tagungsort für ein Treffen der bedeutenden literarischen Vereinigung Gruppe 47. Rund hundert Schriftsteller, Kritiker und Journalisten versammelten sich in der ehemaligen Posthalterei, wodurch Saulgau kurzzeitig zum Zentrum der westdeutschen Nachkriegsliteratur wurde.